Gleiches Recht für alle Hunde!
MITMACH-AKTION für die spanischen Jagd- und Arbeitshunde -
Schick den Offenen Brief an die spanische Regierung!
Mit zahlreichen Demonstrationen in Deutschland und Spanien sowie einer koordinierten Aktion in über 30 Botschaften und Konsulaten weltweit, haben wir mit unseren Partnern und vielen Mitstreitern ein unüberhörbares Zeichen für die vergessenen Hunde Spaniens gesetzt.
Unser gemeinsamer Einsatz hat maximale Aufmerksamkeit erregt: Sogar dem spanischen Ministerpräsidenten und den zuständigen Ministerien wurde unser Offener Brief direkt übergeben. Das Medienecho war überwältigend. Führende spanische Fernsehsender und große Zeitungen haben ausführlich über die Proteste berichtet und das Leid der Jagd- und Arbeitshunde mitten in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. (Mehr Details findet ihr unter dem Menüpunkt "Aktionen >").
Der Blick nach vorne: Neuwahlen am 29. November 2027
Dieser Erfolg ist jedoch erst der Anfang. Am 29. November 2027 finden in Spanien Neuwahlen statt und genau hier setzen wir an. Wir nehmen die Politik jetzt in die Pflicht! Unsere Kernforderung an alle antretenden Parteien lautet: Jagd- und Arbeitshunde müssen in die Wahlprogramme und vollständig in das nationale Tierschutzgesetz aufgenommen werden.
Es darf keine Zwei-Klassen-Gesellschaft bei Hunden geben. Ein Hund ist ein Hund, unabhängig von seiner Rasse oder seiner Aufgabe.
Jetzt aktiv werden: Schick den Offenen Brief an die spanische Regierung!
Damit der Druck auf die Politik bis zum Wahltag ununterbrochen hoch bleibt, brauchen wir nun die Hilfe von jedem Einzelnen von euch. Wir haben den Offenen Brief sowohl auf Deutsch als auch auf Spanisch als PDF-Datei vorbereitet.
Im PDF findet ihr auch direkt ein fertiges Begleitschreiben (Seite 1-4), das ihr ganz einfach als Kopiervorlage für den Text eurer E-Mail nutzen könnt! Ladet das Dokument herunter, kopiert den Text (Seite 1-4 in die E-Mail) und schickt die komplette spanische PDF-Datei als Anhang an die spanischen Behörden:
Sende deine E-Mail an folgende offizielle Stellen:
- Hauptansprechpartner für Tierrechte: consultasdgda@dsca.gob.es
- Direktes Online-Formular an den Ministerpräsidenten: Nutze das offizielle Portal La Moncloa - Escribe al Presidente (Hier könnt ihr euren eigenen Text eintragen und die spanische PDF-Datei als Anhang hochladen).
- Hier geht es zum Download der Briefe:
Link: Offener Brief auf Deutsch inklusive Kopiervorlage (PDF) zum Verständnis
Link: Offener Brief auf Spanisch inklusive Kopiervorlage (PDF) an die spanische Regierung
Wir bedanken uns von Herzen bei allen Unterstützern, Aktivisten und Partnern, die diese Mammutaktion möglich gemacht haben. Bleibt weiterhin an unserer Seite – für die Tiere, für die Gerechtigkeit, für eine echte Wende im spanischen Tierschutz!
Ankündigung: Dublin!
Protest gegen 100 Jahre Windhundrennen -
2026 in England und das nächste traurige Jubiläum wartet 2027 in Irland. Am 14. Mai 2027 werden wir in Dublin unüberhörbar laut gegen den grausamen Blutsport. Vernetze dich jetzt über unsere Facebook-Veranstaltung und sei von Anfang an dabei!
Klick hier: Alles zum Dublin-Protest erfahren
Neue EU‑Verordnung zur Rückverfolgbarkeit – große Ausnahmen für Jagd‑ und Arbeitshunde
Das Europäische Parlament hat am 28. April eine neue EU-Verordnung zum Wohlergehen und zur Rückverfolgbarkeit von Hunden und Katzen verabschiedet. Sie soll den Handel transparenter machen und Missstände in Zucht und Vertrieb eindämmen. Doch ausgerechnet jene Tiere, die besonders häufig genutzt und belastet werden, bleiben weitgehend ausgenommen.
Weitreichende Ausnahmen für Jagd-, Herdenschutz- und Hofhunde
Nicht-kommerzielle Weitergaben, etwa im jagdlichen Umfeld, fallen nicht unter das "Inverkehrbringen" und bleiben damit von zusätzlichen Auflagen verschont. Auch das Verbot bestimmter Methoden, wie der Einsatz von E-Halsbändern, gilt nur für Hunde, die in Verkehr gebracht werden. Jagdhunde im praktischen Einsatz sind ausgenommen. Ebenso bleibt das Kupieren der Rute weiterhin möglich, sofern nationales Recht dies erlaubt.
Millionen Tiere ohne ausreichenden Schutz
Nach Berechnungen der Eurogroup For Animals könnten rund 18 Millionen Katzen und 2 Millionen Hunde in der EU weiterhin ohne angemessene Schutzstandards bleiben. Darunter viele Jagd-, Wach- und Hofhunde. Gerade bei diesen Tieren sind problematische Haltungsformen wie Kettenhaltung, fehlender Auslauf oder Überzüchtung besonders schwer zu kontrollieren.
Schwächere regeln für kleine Zuchten
Strenge Genehmigungspflichten gelten vor allem für größere Betriebe. Kleine Zuchten mit weniger als 5 Würfen pro Jahr werden vielerorts nicht erfasst. Ein Risiko, da viele Missstände in diesem Bereich auftreten (sogenannte "Hinterhofzuchten").
Ein Kompromiss mit deutlichen Lücken
Die Verordnung ist ein wichtiger Schritt, zeigt aber auch, wie stark wirtschaftliche und traditionelle Interessen den Gesetzgebungsprozess prägen. Für einen konsequenten Tierschutz bleibt entscheidend, dass die Regeln streng ausgelegt, kontrolliert und weiterentwickelt werden. Einen ehrlichen Tierschutz, der wirklich alle Hunde und Katzen umfasst, unabhängig von ihrer Nutzung. Gleiches Recht für alle Hunde! Gleiches Recht für alle Katzen! Gleiches Recht für alle Tiere!
Mehr Details findest du unter dem Menüpunkt "Hast du gewusst...Export von Greyhounds".
Die nächsten GALGOMÄRSCHE 2027:
- zum 01.02. in ca. 100 Städten weltweit zum Welt-Galgo-Tag
Sei auch DU Teil einer internationalen Bewegung gegen die Jagd!
"MACH MIT", ob mit oder ohne Hund. Dein Mitgehen macht den Unterschied.
Warum das wichtig ist
Windhunde, diese edlen, sensiblen Geschöpfe, werden in vielen Ländern der Welt als „Nutztiere“ behandelt. Sie werden gejagt, gequält, ausgebeutet – für Rennen, für Fleisch, für Leder. Auch in Europa ist die Jagdindustrie eine dunkle Realität, in der Windhunde als Werkzeuge missbraucht werden. Das Windhund-Netzwerk kämpft seit Jahren für ihre Anerkennung als Haustiere, für ihre Rechte, für ihr Leben.
Die Jagd ist keine Tradition, die wir bewahren sollten. Sie ist ein Relikt aus einer Zeit, in der Mitgefühl keine Rolle spielte. Heute wissen wir es besser. Heute wissen wir, dass jedes Tier ein Recht auf Leben hat – frei von Angst, frei von Gewalt.
Wir fordern:
• Ein Verbot der Jagd – in Deutschland, in Europa, weltweit.
• Ein Ende des Exports von Windhunden für kommerzielle Zwecke.
• Eine europaweite Tierschutzgesetzgebung, die Jagd- und Diensthunde wie auch die Wildtiere schützt und anerkennt.
• Mehr Aufklärung und Bildung, damit die Wahrheit über die Jagd nicht länger verborgen bleibt.
Mehr Informationen erhältst du hier auf der Website unter dem Menüpunkt "Hast du gewusst...> Spanien" und "Tierschutzgesetz in Spanien" und im Menü unter "Aktionen...>Galgomarsch mit vielen Bildern. Hast du schon einmal Zuchtstätten in Spanien gesehen? Sogenannte Rehalas oder Zulos? Dann schau mal unter dem Menüpunkt unserer Doku "Hoffnung für Spaniens gequälte Tiere"...> Rehalas / Monteria.
In ca. 100 Städten weltweit werden Galgomärsche organisiert.
Von Berlin bis Bologna, von London bis Ljubljana - überall schließen sich Menschen zusammen, um den Tieren eine Stimme zu geben. Ob mit oder ohne Hunde, jede Teilnahme zählt.
Weitere Infos & Mitmachen
- Weitere Protestbilder zum Ausdrucken findest du im Menü unter "Aktionen >.
- Bilder zu den europaweiten Galgomärschen findest du unter "Aktionen > Galgomarsch".
- Doku-Tipp
Zahlen aus der spanischen Jagd- und Rennindustrie:
Aktuelle Informationen zur spanischen Jagd- und Rennindustrie mit den neuesten Zahlen der Jagdverbände findet ihr unter dem Menüpunkt "Hast du gewusst > Spanien". Wer sich intensiv mit dem Tierschutz in Spanien beschäftigt, weiß wie schwer es ist bei Tiermissbrauch politisch verwertbare Zahlen zu erheben. Die Behörden sowie die Regierung und die Verbände verhindern mit all ihrer Macht, dass konkrete Zahlen an die Öffentlichkeit gelangen. Wir arbeiten daher mit den veröffentlichten Zahlen der Jagdverbände und der Lobbyisten Verbände in Spanien. Auch wenn wir genau wissen, dass die Dunkelziffer der missbrauchten und getöteten Tiere in Spanien wesentlich höher ist.
Hinweis:
Die Inhalte, Recherchen und Informationen auf dieser Website dürfen gerne für Bildungs-, Aufklärungs- und Tierschutzzwecke verwendet werden – unter der Voraussetzung, dass ein Quellenhinweis auf Windhund-Netzwerk e.V. erfolgt.
Bitte geben Sie bei Verwendung folgenden Hinweis an:
Quelle: Windhund-Netzwerk e.V. – www.windhund-netzwerk.de
Eine kommerzielle Nutzung oder Weiterverbreitung ohne Genehmigung ist nicht gestattet. Für Rückfragen oder Kooperationsanfragen stehen wir gerne zur Verfügung.














