AKTUELL: Spanien braucht echte Tier-Evakuierungspläne!
Wir sind Teil der spanischen Plattform, die JETZT ein offizielles und einheitliches Notfallprotokoll für Tiere bei Katastrophen fordert!
Egal ob verheerende Waldbrände oder Sturmtiefs: Unzählige Tiere bleiben in Flammen und Fluten hilflos zurück, während Tierschützer oft blockiert werden und nicht helfen dürfen. Das muss aufhören! Unter dem Motto "Exigimos un protocolo de evacuación de animales en catástrofes" haben sich hunderte spanische Tierheime und Vereine zusammengeschlossen. Wir fordern von den Behörden ein koordiniertes, sicheres Vordringen in Krisengebiete, um Leben zu retten.
Unterstützt unsere gemeinsame Petition und setzt ein Zeichen! Alle Hintergründe, rechtlichen Fakten und wie ihr aktiv helfen könnt, findet ihr ab sofort auf unserer neuen Infoseite unter Aktionen:
Jetzt informieren & Petition unterschreiben: Zum Menüpunkt Naturkatastrophen
Unser Kampf für Spaniens Jagdhunde geht weiter!
Der massive öffentliche Druck wirkt und am 18. Oktober 2026 gehen wir gemeinsam mit PACMA in 12 spanischen Städten auf die Straße! Jede Stimme zeigt der Regierung unmissverständlich: Wer Tiere entrechtet, verliert den Rückhalt in der Gesellschaft.
Rückblick: Unser europäischer Aktionstag am 20. März 2026
Im Frühjahr haben wir als starke Gemeinschaft alle Hebel in Bewegung gesetzt, um den Jagd- und Arbeitshunden in Spanien zu helfen. Gesetzesentwürfe lassen sich ändern, wenn die Regierung erkennt, dass die Bevölkerung solche Rückschritte nicht akzeptiert.
Dank eurer großartigen Unterstützung konnten wir entscheidende Schritte gehen:
- 92.000+ Stimmen übergeben: Veto Tierschutz hat im Generalkonsulat in Düsseldorf die Petition zusammen mit unserem Offenen Brief offiziell eingereicht.
- Präsenz vor Botschaften weltweit: Wir waren nicht nur in Deutschland aktiv. Zeitgleich wurden unsere Offenen Briefe weltweit an zahlreiche spanische Botschaften und Konsulate übergeben, um den internationalen Druck massiv zu erhöhen.
- Digitaler Druck aufs Sozialministerium: Fast alle Mitwirkenden haben den Offenen Brief zusätzlich beim spanischen Sozialministerium eingereicht.
- 18.000 Unterschriften fürs Landwirtschaftsministerium: Unser gemeinsamer Entwurf zum Königlichen Dekret wurde direkt digital übermittelt.
Hier findet ihr den Offenen Brief weiterhin zum Nachlesen und Download:
Deutsche Version Offener Brief
Versión en español Carta abierta
Jetzt wird es ernst: Großprotest am 18. Oktober 2026!
Wir zeigen europaweite Solidarität. Wenn wir jetzt nicht handeln, wird es später unmöglich sein, verlorene Schutzstandards zurückzuholen. Unabhängig von ihrer Nutzung hat jeder Hund das Recht auf ein unversehrtes Leben!
Zusammen mit der spanischen Tierschutzpartei PACMA tragen wir den Protest am 18.10.2026 direkt in 12 spanische Städte.
Unsere Kernforderungen an die Politik:
- Gleiches Recht für alle Hunde: Die lückenlose Einbeziehung von Jagdhunden in das nationale Tierschutzgesetz und den Königlichen Erlass über zoologische Zentren.
- Schluss mit Privilegien: Das sofortige Ende aller rechtlichen Ausnahmen, die auf der Nutzung oder Tätigkeit des Tieres beruhen.
- Wirksamer Schutz: Harte Konsequenzen und echte Schutzmaßnahmen vor Aussetzung, Misshandlung und jeder anderen Form der Vernachlässigung.
- Eine Gesetzgebung, die ausnahmslos jedem Hund denselben Schutz garantiert!
Welche Städte genau dabei sind und wo die Demos vor Ort starten, erfährst du topaktuell direkt auf der offiziellen Aktionsseite unserer spanischen Partner:
Hier geht es zu allen Protest-Details und den 12 Städten auf der PACMA-Website
Wir halten euch natürlich auch hier weiter auf dem Laufenden. Mehr Details im Menü unter Aktionen > "Gleiches Recht für alle Hunde".
Ankündigung: Dublin!
Protest gegen 100 Jahre Windhundrennen -
2026 in England und das nächste traurige Jubiläum wartet 2027 in Irland. Am 14. Mai 2027 werden wir in Dublin unüberhörbar laut gegen den grausamen Blutsport. Vernetze dich jetzt über unsere Facebook-Veranstaltung und sei von Anfang an dabei!
Klick hier: Alles zum Dublin-Protest erfahren
Neue EU‑Verordnung zur Rückverfolgbarkeit – große Ausnahmen für Jagd‑ und Arbeitshunde
Das Europäische Parlament hat am 28. April eine neue EU-Verordnung zum Wohlergehen und zur Rückverfolgbarkeit von Hunden und Katzen verabschiedet. Sie soll den Handel transparenter machen und Missstände in Zucht und Vertrieb eindämmen. Doch ausgerechnet jene Tiere, die besonders häufig genutzt und belastet werden, bleiben weitgehend ausgenommen.
Weitreichende Ausnahmen für Jagd-, Herdenschutz- und Hofhunde
Nicht-kommerzielle Weitergaben, etwa im jagdlichen Umfeld, fallen nicht unter das "Inverkehrbringen" und bleiben damit von zusätzlichen Auflagen verschont. Auch das Verbot bestimmter Methoden, wie der Einsatz von E-Halsbändern, gilt nur für Hunde, die in Verkehr gebracht werden. Jagdhunde im praktischen Einsatz sind ausgenommen. Ebenso bleibt das Kupieren der Rute weiterhin möglich, sofern nationales Recht dies erlaubt.
Millionen Tiere ohne ausreichenden Schutz
Nach Berechnungen der Eurogroup For Animals könnten rund 18 Millionen Katzen und 2 Millionen Hunde in der EU weiterhin ohne angemessene Schutzstandards bleiben. Darunter viele Jagd-, Wach- und Hofhunde. Gerade bei diesen Tieren sind problematische Haltungsformen wie Kettenhaltung, fehlender Auslauf oder Überzüchtung besonders schwer zu kontrollieren.
Schwächere regeln für kleine Zuchten
Strenge Genehmigungspflichten gelten vor allem für größere Betriebe. Kleine Zuchten mit weniger als 5 Würfen pro Jahr werden vielerorts nicht erfasst. Ein Risiko, da viele Missstände in diesem Bereich auftreten (sogenannte "Hinterhofzuchten").
Ein Kompromiss mit deutlichen Lücken
Die Verordnung ist ein wichtiger Schritt, zeigt aber auch, wie stark wirtschaftliche und traditionelle Interessen den Gesetzgebungsprozess prägen. Für einen konsequenten Tierschutz bleibt entscheidend, dass die Regeln streng ausgelegt, kontrolliert und weiterentwickelt werden. Einen ehrlichen Tierschutz, der wirklich alle Hunde und Katzen umfasst, unabhängig von ihrer Nutzung. Gleiches Recht für alle Hunde! Gleiches Recht für alle Katzen! Gleiches Recht für alle Tiere!
Mehr Details findest du unter dem Menüpunkt "Hast du gewusst...Export von Greyhounds".
Die nächsten GALGOMÄRSCHE 2026:
- am 26. September 2026 in Leipzig, Bremen, Stuttgart und Mainz
- zum 01.02. in über 100 Städten weltweit zum Welt-Galgo-Tag
Sei auch DU Teil einer internationalen Bewegung gegen die Jagd!
"MACH MIT", ob mit oder ohne Hund. Dein Mitgehen macht den Unterschied.
Warum das wichtig ist
Windhunde, diese edlen, sensiblen Geschöpfe, werden in vielen Ländern der Welt als „Nutztiere“ behandelt. Sie werden gejagt, gequält, ausgebeutet – für Rennen, für Fleisch, für Leder. Auch in Europa ist die Jagdindustrie eine dunkle Realität, in der Windhunde als Werkzeuge missbraucht werden. Das Windhund-Netzwerk kämpft seit Jahren für ihre Anerkennung als Haustiere, für ihre Rechte, für ihr Leben.
Die Jagd ist keine Tradition, die wir bewahren sollten. Sie ist ein Relikt aus einer Zeit, in der Mitgefühl keine Rolle spielte. Heute wissen wir es besser. Heute wissen wir, dass jedes Tier ein Recht auf Leben hat – frei von Angst, frei von Gewalt.
Wir fordern:
• Ein Verbot der Jagd – in Deutschland, in Europa, weltweit.
• Ein Ende des Exports von Windhunden für kommerzielle Zwecke.
• Eine europaweite Tierschutzgesetzgebung, die Jagd- und Diensthunde wie auch die Wildtiere schützt und anerkennt.
• Mehr Aufklärung und Bildung, damit die Wahrheit über die Jagd nicht länger verborgen bleibt.
Mehr Informationen erhältst du hier auf der Website unter dem Menüpunkt "Hast du gewusst...> Spanien" und "Tierschutzgesetz in Spanien" und im Menü unter "Aktionen...>Galgomarsch mit vielen Bildern. Hast du schon einmal Zuchtstätten in Spanien gesehen? Sogenannte Rehalas oder Zulos? Dann schau mal unter dem Menüpunkt unserer Doku "Hoffnung für Spaniens gequälte Tiere"...> Rehalas / Monteria.
In mehr als 100 Städten weltweit werden Galgomärsche organisiert.
Von Berlin bis Bologna, von London bis Ljubljana - überall schließen sich Menschen zusammen, um den Tieren eine Stimme zu geben. Ob mit oder ohne Hunde, jede Teilnahme zählt.
Weitere Infos & Mitmachen
- Weitere Protestbilder zum Ausdrucken findest du im Menü unter "Aktionen >.
- Bilder zu den europaweiten Galgomärschen findest du unter "Aktionen > Galgomarsch".
- Doku-Tipp
Zahlen aus der spanischen Jagd- und Rennindustrie:
Aktuelle Informationen zur spanischen Jagd- und Rennindustrie mit den neuesten Zahlen der Jagdverbände findet ihr unter dem Menüpunkt "Hast du gewusst > Spanien". Wer sich intensiv mit dem Tierschutz in Spanien beschäftigt, weiß wie schwer es ist bei Tiermissbrauch politisch verwertbare Zahlen zu erheben. Die Behörden sowie die Regierung und die Verbände verhindern mit all ihrer Macht, dass konkrete Zahlen an die Öffentlichkeit gelangen. Wir arbeiten daher mit den veröffentlichten Zahlen der Jagdverbände und der Lobbyisten Verbände in Spanien. Auch wenn wir genau wissen, dass die Dunkelziffer der missbrauchten und getöteten Tiere in Spanien wesentlich höher ist.
Hinweis:
Die Inhalte, Recherchen und Informationen auf dieser Website dürfen gerne für Bildungs-, Aufklärungs- und Tierschutzzwecke verwendet werden – unter der Voraussetzung, dass ein Quellenhinweis auf Windhund-Netzwerk e.V. erfolgt.
Bitte geben Sie bei Verwendung folgenden Hinweis an:
Quelle: Windhund-Netzwerk e.V. – www.windhund-netzwerk.de
Eine kommerzielle Nutzung oder Weiterverbreitung ohne Genehmigung ist nicht gestattet. Für Rückfragen oder Kooperationsanfragen stehen wir gerne zur Verfügung.
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